Inklusionsoffensive in die Sportvereine

 

Ziel der “Inklusionsoffensive in die Sportvereine“ ist es, Menschen mit Behinderungen ein für sie adäquates sportliches Angebot zu schaffen und einen Zugang zum organisierten Sport herzustellen. Die Vernetzung zum Vereinssport und zu mehr Sport für Alle in die Wege zu leiten, ist dabei ein zentrales Anliegen. Das Besondere an dem Projekt ist, dass es sich fachverbandsübergreifend an alle Sportvereine in der Region Baden richtet, im Besonderen an die Vereine, welche noch nicht über die BBS Behindertensportstruktur organisiert sind. Mit einem 4-Säulen-Konzept möchte der BBS den Vereinen, die noch keinen oder nur wenig Berührungspunkte mit dem Thema „Sport trotz Behinderung“ hatten, verschiedene Maßnahmen anbieten, mit denen der Weg zur Inklusion verwirklicht werden kann. Die Angebote sind für die Vereine kostenfrei. Barrieren abbauen, Begegnungen herstellen und  „raus aus dem üblichen Fahrwasser“ treten, soll wesentlicher Bestandteil der praktischen Umsetzung sein. Dabei wird mit Referenten mit Behinderungen eng zusammengearbeitet, Lösungsansätze werden gemeinsam entwickelt, Sportangebote ausprobiert und Fortbildungen für Vereinsmitglieder und Übungsleiter angeboten. Um direkt in die Praxis starten zu können, stellt der BBS den Sportvereinen für den Zeitraum von vier Wochen ein Inklusions-Starterpaket mit Übungs-und Spielekatalog und verschiedenen Materialien zur Verfügung. Zusätzlich werden für Menschen mit Behinderungen ein umfangreiches Portfolio an Beratungs- und Unterstützungsangeboten bereitgestellt.

Der BBS sieht die Inklusionsoffensive als große Chance den Ausbau von inklusiven Sportangeboten im organisierten Sport voranzutreiben, Barrieren abzubauen und langfristig die Vernetzung von Sport mit Menschen mit und ohne Behinderungen zu fördern.